In Ückendorf-Nord laufen unterschiedliche Handlungsstränge, Qualitäten und Herausforderungen zusammen. Das südlich vom Hauptbahnhof gelegene Gebiet „Bochumer Straße“ ist bereits seit 2017 als Sanierungsgebiet ausgewiesen und unterliegt daher einem stetigen Wandel im Kontext zahlreicher Aktionen und Untersuchungen unterschiedlicher Disziplinen. Die bisher nicht erfassten Bereiche im Umfeld insbesondere entlang der Ueckendorfer Straße sind jedoch mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Das Gebiet ist sehr heterogen strukturiert. Es beinhaltet teils verkehrlich stark belastete und dicht bebaute Gründerzeitquartiere, eine denkmalgeschützte Werkssiedlung und gewerblich genutzte Flächen, für die neue Perspektiven gesucht werden. Bauliche Missstände beeinträchtigen nicht nur die Wohn- und Arbeitsverhältnisse, sondern auch die städtebauliche Qualität und das Image des Quartiers.
Parallel zu der Aufstellung eines integrierten Entwicklungskonzepts sollen daher Vorbereitende Untersuchungen durchgeführt werden, in denen die Voraussetzungen und Perspektiven für eine mögliche städtebauliche Sanierungsmaßnahme geprüft und aufgezeigt werden.
Leistungen:
Erhebung, Analyse und Bewertung des Gebietes / Ableitung strategischer Sanierungsziele und Entwicklung eines räumlichen Leitbilds / Erstellung eines Sanierungsrahmenplans mit Maßnahmen, Kosten- und Finanzierungsübersicht / Beteiligungs- und Kommunikationsformate / Bewertung nachteiliger Auswirkungen und Vorbereitung eines Sozialplans / Entwicklung eines Konzepts für planungsrechtliche Verfahren und Instrumente zur Umsetzung / Aufbereitung der Ergebnisse im Abschlussbericht
Bearbeitung: Stephan Gudewer, Thorsten Schauz Ellsiepen, David Bodarwé, Yannis Kulosa
in Kooperation mit Stadtraumkonzept, Dortmund
Zeitraum: 2026 (laufend)
Auftraggeberin: Stadt Gelsenkirchen