2021 wird besser.

2020 war ein besonderes Jahr mit einigen überraschenden Umwegen, aber vor allem mit vielen neuen Erfahrungen und spannenden Begegnungen an digitalen und analogen Orten. Dafür sagen wir DANKE und wünschen erholsame Feiertage und einen guuten Start in das neue Jahr – 2021 wird besser!

Bis zum 05. Januar geht unser Büro in eine kurze Pause, dann sind wir wieder erreichbar.

Zukunftsmusik Bochum e.V. gegründet

Die Initiative Zukunftsmusik setzt sich dafür ein, dass das Gebäude der Bochumer Musikschule erhalten wird und zukünftig durch vielfältige gemeinwohlorientierte Nutzungen wichtige Impulse für die Entwicklung der Bochumer Innenstadt liefert. Um diesem Engagement einen geeigneten Rahmen zu geben, wurde am 10. Dezember 2020 im Beisein des Bochumer Oberbürgermeisters Thomas Eiskirch der Verein „Zukunftsmusik Bochum e.V.“ gegründet. Stephan Gudewer und Yasemin Uktu gehören zu den Gründungsmitgliedern des Vereins, Stephan Gudewer engagiert sich darüber hinaus im Vorstand.

Weitere Informationen: https://zukunftsmusik-bochum.de/

Hingucker – Kinder und Jugendliche erkunden und gestalten ihre Freiräume

In der Projektreihe „Hingucker“ sind zwischen 2013 und 2017 in Dortmund, Hamburg und Berlin Projekte mit Kindern und Jugendlichen in öffentlichen Räumen realisiert worden. In einem Beitrag für die Planerin schildert Thorsten Schauz Ellsiepen, wie sich ein mit Kindern und Jugendlichen realisierter „Hingucker“ in der Woldenmey-Siedlung in Dortmund von einer Intervention im Freiraum zu einer Versuchsanordnung für eine offene Quartiersarbeit entwickelt hat.

Zum Artikel: http://www.stadtguut.de/GUUT/WP/aktivitaeten/hingucker/

BEWEGUNG IN DER STADT – Mobilität und Denkmalpflege

Die diesjährige Jahrestagung Städtebauliche Denkmalpflege am 29.10.2020 in der Henrichshütte Hattingen stellt Fragen, wie sich verändertes Mobilitätsverhalten auf das Stadtgefüge auswirkt, welche neuen Qualitäten gewonnen werden können und wie mit überkommenen Verkehrsinfrastrukturen umgegangen werden kann. Prof. Yasemin Utku moderiert das Panel „Infrastrukturen die keiner mehr braucht?“, in dem u.a. der Umbau von Verkehrsbauten und -anlagen für neue Nutzungen diskutiert wird.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.staedtebau-denkmalpflege.de/veranstaltungen/

„Stadt machen“ im Altstadtquartier Büchel in Aachen

Die Stadt Aachen macht sich auf den Weg, ein neues Stück Stadt im Herzen der Aachener Innenstadt zu entwickeln. Heute steht an diesem Standort noch ein Parkhaus und in den kommenden Jahren wird in einem kooperativen Prozess ein gemischt genutztes Quartier entstehen. Prof. Yasemin Utku gehört zu den „Freunden des Büchel“, die das gesamte Verfahren als Externe begleiten werden. Ende August 2020 fand ein Stadtmacher-Workshop zur Ideenfindung für das Areal statt; für Ende des Jahres ist ein Planungsverfahren geplant.

Weitere Informationen: https://buechel-aachen.de/

Zukunftsmusik – Dokumentation erschienen

Gemeinsam mit verschiedenen Institutionen und Gruppen engagiert sich STADTGUUT bei der Bochumer „Zukunftsmusik“ für perspektivische Nutzung des innerstädtischen Gebäudes der Musikschule. Bei einer Auftaktveranstaltung im März 2020 haben etwa 60 Interessierte Ideen zu den Themenbereichen Menschen, Füllung, Steine und Zaster gesammelt. Die inzwischen erschienene Dokumentation zeigt vielfältige Ansätze für die Zukunft der Musikschule auf, die jetzt weitergedacht und konkretisiert werden wollen.

Weitere Informationen und Dokumentation unter:
https://zukunftsmusik-bochum.de/dokumentation-auftaktveranstaltung/

 

RUHRMODERNE EXPEDITIONEN 2020

Die ruhrmoderne veranstaltet in Kooperation mit der Landesinitiative Baukultur NRW drei Expeditionen zu ausgewählten Objekten der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet. Neben Spaziergängen durch die Dortmunder Innenstadt und das Marler Zentrum wird am 12. Juli 2020 ein Spaziergang durch die „Neue Stadt Wulfen“ in Dorsten angeboten, der von Yasemin Utku geführt wird.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://baukultur.nrw/veranstaltungen/ruhrmoderne-expedition-2020-dortmund/ruhrmoderne-expeditionen-2020-dorsten/
https://ruhrmoderne.de

Alleestraße Remscheid – Beteiligungsplattform gestartet

Nachdem der öffentliche Workshop zur Zukunft der Alleestraße leider nicht stattfinden konnte, mussten wir uns etwas anderes überlegen: Auf einer Online-Plattform zur Beteiligung können seit heute Rückmeldungen zur Situation vor Ort und unterschiedlichen Zukunftsbildern für die Entwicklung der Alleestraße gegeben werden. Am Dienstag den 02.06.2020 findet ab 19.00 Uhr zusätzlich eine Call-in Radiosendung zur Zukunft der Alleestraße bei Radio RSG statt.

Wir freuen uns auf eine rege Mitwirkung – hier geht es zur Beteiligungsplattform:
https://www.alleestrasse-remscheid.de/

Landeswettbewerb 2019 in Soest – 3. Preis

Der Landeswettbewerb „Wohnen und Arbeiten am Bahnhof Soest – Revitalisierung einer Stadtbrache am ÖPNV-Haltepunkt“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hatte 2019 eine rund 8 ha große innenstadtnahe Fläche zum Gegenstand, die als Wohnquartier und Dienstleistungsstandort entwickelt werden soll. Gemeinsam mit den Kollegen von kirschnick architektur BDA und WÜNDRICH Landschaftarchitekten freuen wir uns über einen dritten Preis für unseren Wettbewerbsbeitrag!

Vom 19. Februar bis zum 2. März 2020 werden die Beiträge aller Teilnehmenden im Blauen Saal im historischen Rathaus der Stadt Soest für die Öffentlichkeit ausgestellt.

Zukunftsmusik – Das 50er-jahre gebäude der musikschule neu gedacht

Der 1956 als Jacob-Mayer-Realschule eröffnete Bau der Bochumer Musikschule ist ein wichtiger Zeitzeuge des kommunalen Schulbaus in den 1950er Jahren. Mit dem geplanten Umzug der Musikschule stellt sich die Frage, welche Rolle das Gebäude zukünftig spielen kann. Ziel der Veranstaltung „Zukunftsmusik“ wird es sein, über die Möglichkeiten einer gemeinwohlorientierten Nutzung des Musikschulgebäudes zu informieren und gemeinsam nachzudenken. Es werden erste Ideen diskutiert und interessierte Personen gesucht, die sich weiter mit der Entwicklung der Musikschule beschäftigen wollen. STADTGUUT unterstützt die Vorbereitung und Moderation.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 05. März 2020 ab 18:00 Uhr im Clubraum der Volkshochschule Bochum statt. Wer Lust hat, die Musikschule im Vorhinein in Augenschein zu nehmen, ist eingeladen, sich um 17:30 Uhr vor der Musikschule zu treffen.

netz NRW – Wir sind dabei

Das „netz NRW“ ist ein kooperatives Netzwerk aus einer Vielzahl engagierter Kleinbetriebe, die eine ökologisch orientierte Betriebsführung fördern und sich für nachhaltige und sozial innovative Projekte einsetzen wollen.

Weitere Informationen:
https://www.netz-nrw.de/

Big Beautiful Buildings – Dokumentation erschienen

Im Dezember 2019 ist die dreiteilige Dokumentation des Projektes „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“ erschienen. Dieses Bundle mit drei Büchern umfasst einen Bildband, der die Kampagne Big Beautiful Buildings im Jahr 2018 im Ruhrgebiet dokumentiert, einen Architekturführer zu 54 Objekten aus den 1950er bis 1970er Jahren in der Region und einen Band mit Essays, der von Yasemin Utku mitherausgegeben wurde, in dem der Diskurs zur Nachkriegsmoderne auf europäischer Ebene abgebildet ist.

Die Bände sind im Bundle sowie einzeln erhältlich. Weitere Informationen:
https://www.verlag-kettler.de/programm/big-beautiful-buildings-bundle-0

2020 wird auch Guut.

Das Jahr war für uns voller spannender Aufgaben, Begegnungen und Erlebnisse – 2020 wird auch guut! Wir danken allen Auftraggebern und Partnern für die gute Zusammenarbeit und freuen uns auf neue gemeinsame Projekte. Bis dahin wünschen wir schöne Weihnachtstage und einen guten Start in das neue Jahr!

 

Wachstum – Wandel – Wohnen

Am Samstag, 07.12.2019, veranstaltet die Stadt Köln eine öffentliche Fachtagung – es geht um das wachsende Köln, das aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert wird. Prof. Yasemin Utku wird als Moderatorin an der Tagung mitwirken.
Herzliche Einladung!

Mehr Informationen und Anmeldung unter:
https://www.wachstum-wandel-wohnen.de/

Transformation Phoenix – Seminar in Hörde

Die Nachnutzung von ehemaligen Industriestandorten wird auch in China zunehmend thematisiert. Eine Delegation aus Nanjing war deshalb am 26. November 2019 mit Stephan Gudewer in Hörde unterwegs, um im Rahmen eines Seminars mehr über die „Transformation Phoenix“ zu erfahren.

Brutalismus an der RUB

Für Anfang November haben wir uns einen Büroausflug zur Ausstellung „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster!“ im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum (RUB) vorgenommen – Anlässlich des Ausstellungsthemas durfte ein Rundgang durch die Universitätsrahmenstadt sowie über das Gelände der RUB dabei natürlich auch nicht fehlen.

Weitere Informationen:
SOS Brutalismus noch bis zum 24.11.19

Gute Geschäfte – Eröffnung der Wanderausstellung in Dingden

Die Wanderausstellung „Gute Geschäfte“ der Landesinitiative StadtBauKultur NRW ist ab dem 25.09.2019 auch in Dingden zu Gast. Zur Eröffnung berichtet Stephan Gudewer ab 19:00 Uhr darüber, welche bürgerschaftlichen Impulse und Modelle aus anderen räumlichen Kontexten auch für Einkaufsstraßen nutzbar gemacht werden könnten. Im Anschluss an den Vortrag mit Fallbeispielen aus unserer Studie zum Bewohnerengagement in alternden Einfamilienhausgebieten findet eine Podiumsdiksussion statt – Was kommt nach dem Einzelhandel?

Exkursion Hörde – Von Phoenix lernen?

Der Unternehmensbereich Stadtentwicklung der Nassauischen Heimstätte war am 07. September mit 40 Kollegen auf Exkursion in Dortmund zu Gast. Gemeinsam mit Stephan Gudewer war die Gruppe rund um den Phoenixsee und in Hörde unterwegs, um sich ein Bild vom aktuellen Stand der Entwicklungen zu machen sowie den Prozess vor dem Hintergrund eigener Projekte und Erfahrungen zu reflektieren. Das Ergebnis waren spannende Diskussionen und vielfältige Eindrücke – vielen Dank für den Besuch!

Volles Programm in Köln

Es war mal wieder höchste Zeit für einen Büroausflug! Diesmal ging es nach Köln: wir haben bei einem spannenden Rundgang durch die Südstadt viel gesehen und gehört über die „Essbare Stadt“ und wir waren in Mülheim, haben uns das Carlswerk-Gelände angeschaut und in der Keupstraße gegessen. Auf besonderen Wunsch waren wir auch wieder in einem Escape-Room – und vor Ablauf der Zeit auch schon wieder raus … Wir sind ein Spitzen-Team!

Weitere Informationen:
Essbare Stadt Köln
Carlswerk

Modell und Ruine – Werkleitz Festival 2019 in Dessau

Das diesjährige Werkleitz Festival in Dessau nimmt das Erbe des Bauhauses aus Sicht aktueller künstlerischer Produktionen in den Blick. Im Rahmen des begleitenden Filmprogramms wird am 05. Juni  der Film „Göttliche Lage“ gezeigt und über den Phoenix-See in Hörde gesprochen. Im Anschließenden Publikumsgespräch mit Stephan Gudewer und Patrice Heine (Chemiepark Bitterfeld-Wolfen) werden die aktuellen Entwicklungen rund um den See und die Übertragbarkeit auf andere regionale Kontexte diskutiert.

Weitere Informationen: https://modell-und-ruine.werkleitz.de/

Baukultur in der Stadterneuerung – Tagung in Mainz

Bauten und Anlagen der Nachkriegsmoderne rücken zunehmend in den Blick der Stadterneuerung – inzwischen nicht mehr nur als städtebaulicher und architektonischer „Problemfall“, sondern auch mit ihren Qualitäten und Chancen für eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung. Ansätze und Umgangsformen mit Großstrukturen der 1960er und 1970er Jahre stellt Yasemin Utku in ihrem Beitrag im Panel „Baukultur und Neubauerneuerung“ im Rahmen der Tagung vor.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.zentrumbaukultur.de/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen/artikel/article/baukultur-in-der-stadterneuerung.html

Radtour rund um den Phoenix-See

Wohl nicht zuletzt aufgrund der Auszeichnung mit dem Städtebaupreis 2018 ziehen die Entwicklungen rund um den Phoenix See in Dortmund-Hörde auch weiterhin großes fachliches Interesse auf sich – und es ist immernoch viel in Bewegung. Grund genug Hörde einen Besuch abzustatten, um nach dem Stand der Dinge im Umfeld des Sees und in den angrenzenden Quartieren zu sehen. Am 26.04. führt Stephan Gudewer daher auf Einladung von Prof. Martin Hoelscher (Lehrgebiet Städtebau, Stadt- und Regionalentwicklung der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe) eine Gruppe mit kolumbianischen Gaststudierenden auf einer Radtour rund um den See.

Substanz und Halbwertzeit – Podiumsdiskussion zu Walter von Lom

Im Baukunstarchiv NRW läuft seit dem 26.03.2019 eine Ausstellung zum Kölner Architekten Walter von Lom, die ausgewählte Projekte aus seiner über 40-jährigen beruflichen Tätigkeit zeigt. Im Begleitprogramm der Ausstellung findet am 04. April 2019 um 19:00 Uhr eine Podiumsdikussion unter dem Titel „Substanz und Halbwertzeit“ statt. Neben Walter von Lom werden Dr. Martin Bredenbeck (Geschäftsführer Rheinischer Verein für Denkmalpflegeund Landschaftsschutz e.V.), Prof. Wolfgang Sonne (TU Dortmund) und Prof. Yasemin Utku an der von Prof. Andreas Denk (TH Köln) moderierten Diskussion teilnehmen.
(Foto: Dieter Leistner)

Weitere Informationen: https://bda-nrw.de/events/einpassung-und-eigensinn/

Linie 302 – Auf den Spuren des Ruhrgebiets

Die Straßenbahnlinie 302 macht auf der Strecke zwischen der Bochumer Innenstadt über Wattenscheid nach Gelsenkirchen Ückendorf die Vielfalt des Ruhrgebiets sichtbar. Spannende Projekte wie die Ko-Fabrik, Jahrhunderthalle und Westpark in Bochum, der Stadtumbau in Wattenscheid, die Entwicklungen rund um die Heilig-Kreuz-Kirche in Ückendorf oder der Wissenschaftspark Gelsenkirchen bilden die Bandbreite der Ideen im Umgang mit unterschiedlichen Herausforderungen ab – und wecken auch internationales Interesse: Auf Einladung der Akademie der Ruhr-Universität ist Stephan Gudewer am 18.03.2019 mit einer Delegation der China Academy of Urban Planning & Design entlang der Linie 302 auf den Spuren des Ruhrgebiets unterwegs.

DISKUSSIONEN ÜBER DAS RUHRGEBIET IN KÖLN

Begleitend zu dem Film „Göttliche Lage“, der in der Reihe „Architektur und Glück“ am 25.02.2019 in der Filmpalette Köln gezeigt wird, möchte das Haus der Architektur Köln (hdak) am 05.02.2019 eine Diskussion über die Transformationsprozesse im Umfeld des Phoenix Sees in Dortmund Hörde anstoßen. Den Input liefert Prof. Yasemin Utku und moderiert wird der Abend von Prof. Christl Drey.  

Weitere Informationen:
www.hda-koeln.de/kalender/

RIESEN IN DER STADT – REZENSION

Das Interesse an Großstrukturen der 1960er und 1970er Jahre ist ungebrochen und die Veröffentlichungen zum Thema mehren sich. Vielfach handelt es sich um Bildbände und Überblicksdarstellungen. Die Dokumentation der 2015 stattgefundenen Tagung „Im großen Maßstab: Riesen in der Stadt“, die u.a. von Yasemin Utku herausgegeben wurde, hat Prof. Dr. Maren Harnack für marlowes.de rezensiert.

Weitere Informationen:
www.marlowes.de/der-blick-aufs-grosse/

Alles bleibt anders: Aus sds_utku ist STADTGUUT geworden.

Ende 2018 haben Stephan Gudewer und Prof. Yasemin Utku die GUUT GmbH mit Sitz in Bochum gegründet und knüpfen damit an die langjährige bewährte Zusammenarbeit im Büro sds_utku an. Wir danken allen Auftraggebern und Partnern für die Zusammenarbeit mit sds_utku und freuen uns auf neue gemeinsame Projekte in 2019 mit STADTGUUT!

In Kürze werden weitere Informationen über die Internetseite verfügbar sein.

Wir wünschen schöne Weihnachtstage und einen guten Start in das neue Jahr!

 

Masse mit Klasse – Nachkriegsmoderne weiterbauen

Im Rahmen der Ausstellung „Modern gedacht! Symbole der Nachkriegsarchitektur“ des Museums für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) lädt die Ruhrmoderne e.V. am 15. November ab 19:00 Uhr zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein: Unter dem Titel „Masse mit Klasse – Nachkriegsmoderne weiterbauen“ befasst sich die Veranstaltung im Technischen Rathaus in Bochum mit den Herausforderungen für die Ruhr-Universität und die Universitätsrahmenstadt. Yasemin Utku und Alexandra Apfelbaum organisieren die Veranstaltung und beteiligen sich mit Moderations-, Vortrags- und Diskussionsbeiträgen.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://ruhrmoderne.de/masse-mit-klasse

Internationale Konferenz: „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“

Im Rahmen des Projektes „Big Beautiful Buildings – Als die Zukunft gebaut wurde” zum europäischen Kulturerbejahr 2018 wird am 30. und 31. Oktober eine internationale Konferenz in der Christuskirche Bochum stattfinden. Dort werden Expertinnen und Experten unter anderem eine Einführung in die Thematik der Nachkriegsarchitektur geben, sich aber auch mit ihrer Rezeption und Vermittlung und der Denkmalwürdigkeit auseinandersetzen. Die Konferenz ist gleichzeitig die Jahrestagung 2018 der Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege. Yasemin Utku und Alexandra Apfelbaum sind an der Organisation und Durchführung beteiligt.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://bigbeautifulbuildings.de/projekte/internationale-konferenz-2018-big-beautiful-buildings-als-die-zukunft-gebaut-wurde/
http://staedtebau-denkmalpflege.de/veranstaltungen/

Urbane Nachbarschaft Imbuschplatz: 2. Quartierswerkstatt

Die Initiative „Urbane Nachbarschaft Imbuschplatz“ lädt am 03.11. zur 2. Quartierswerkstatt in der „Ko-Fabrik“ in Bochum ein. Nachbarn, Projektinteressierte und potenzielle Mieter des Pionierhauses können sich ab 10 Uhr austauschen und erste Ideen für die weitere Entwicklung des Quartiers und der Ko-Fabrik entwickeln. Im Rahmen der Werkstatt wird Yasemin Utku eine Arbeitsgruppe moderieren, welche sich mit dem historischen Imbuschplatz und möglichen Nutzungen für diesen innerstädtischen Freiraum beschäftigt. Hinter der Initiative steht die Montag Stiftung Urbane Räume, in deren Auftrag wir in der Gründungsphase des Projekts 2017 eine Quartiersanalyse für das Umfeld der jetztigen Ko-Fabrik durchführten.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://kofabrik.de/termin/2-quartierswerkstatt/

Forum Stadtbaukultur Dortmund: Big Beautiful Buildings

Das Forum Stadtbaukultur Dortmund beschäftigt sich am Montag dem 29. Oktober 2018 mit der Architektur der 1950er bis 1970er Jahre. Im Rahmen der Veranstaltung berichtet unter anderem Yasemin Utku aus dem Projekt „Big Beautiful Buildings“ (TU Dortmund / Stadtbaukultur NRW), das sich als Beitrag zum europäischen Kulturerbejahr 2018 den Bauten der Nachkriegsmoderne widmet. Die Initiative setzt sich dafür ein, diese Phase wieder zu entdecken, neu zu bewerten und den fachlichen und wissenschaftlichen Austausch zu stärken. Dabei bieten Beispiele aus Dortmund ebenso wie der Blick in die regionale Nachbarschaft Ansatzpunkte für eine spannende Diskussion.

Weitere Informationen und Anmeldung:
https://www.dortmund.de/

Genossenschaften in der solidarischen Stadt

Bezahlbares Wohnen ist aktuell ein großes Thema und die Genossenschaftsidee erlebt seit einigen Jahren gerade im Bereich des Wohnens eine Renaissance. Der Wohnbund e.V. und die Bundesvereinigung zur Förderung des Genossenschaftsgedankens veranstalten am 9.11.2018 eine Tagung in Dortmund, um die verschiedenen Facetten des genossenschaftlichen Wohnens zu diskutieren. An der abschließenden Podiumsdiskussion wirkt Yasemin Utku als Vorstandsmitglied der Ko-Operativ eG NRW mit.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.genossenschaftsgedanke.de/tagung-genossenschaften-in-der-solidarischen-stadt/

Professur für Städtebau und Planungspraxis

Seit 2003 ist Yasemin Utku in Lehre und Forschung an unterschiedlichen Hochschulen in NRW tätig – zuletzt im Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund. Zum 01.10.2018 übernimmt sie eine neue Aufgabe: In der Nachfolge von Prof. Jürgen von Brandt wird Yasemin Utku Professorin für Städtebau und Planungspraxis an der TH Köln. Wir wünschen einen guten Start!

Weitere Informationen:
https://www.th-koeln.de/hochschule/yasemin-utku-ist-neue-professorin-am-institut-05_58825.php

Lehrauftrag für Städtebau

Mit Lehr- und Forschungstätigkeiten an Hochschulen ergänzen wir unsere praktische Tätigkeit und eröffnen uns neue Blickwinkel auf planerische Aufgabenstellungen. Für das Wintersemester 2018/2019 übernimmt Stephan Gudewer einen Lehrauftrag im Lehrgebiet Stadtplanung und Planungsgeschichte der Universität Siegen und begleitet in den kommenden Monaten angehende Architektinnen und Architekten im Fach Städtebau.

Auch die Revierparks sind „Big Beautiful Buildings“

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) veranstaltet seinen diesjährigen Sommertreff am 8. September 2018 in den Revierparks Gysenberg und Nienhausen. Ausgangspunkt für die Veranstaltung sind die Planungen zum Umbau der insgesamt fünf Revierparks im Ruhrgebiet, die unter der Überschrift „Zukunft und Heimat“ die Besonderheiten der Parks in den Blick nehmen und Ansätze für die zukunftsfähige Weiterentwicklung formulieren. An diesem Tag wird der Revierpark Nienhausen stellvertretend für alle Revierparks als bedeutendes Kulturerbe der Nachkriegsjahre durch die Landesinitiative StadtBauKultur NRW im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres als „Big Beautiful Building“ ausgezeichnet.

Yasemin Utku führt durch den Revierpark Gysenberg, begleitet die Veranstaltung und gibt einen Einblick die Historie der Revierparks.

Weitere Informationen u.a.:
https://bigbeautifulbuildings.de/…/sommertreff
https://www.bdla.de/aktuell/veranstaltungen

Initiative Ruhrmoderne ist jetzt ein Verein

Ziel des Vereins RUHRMODERNE ist es, einen verantwortungsvollen und innovativen Umgang mit dem architektonischen und städtebaulichen Erbe der Nachkriegszeit im Ruhrgebiet anzustoßen und zu begleiten. Die Verein RUHRMODERNE versteht sich als Plattform und führt Projekte mit unterschiedlichen Kooperationspartnern durch. Zu den Mitgliedern des Vereins Ruhrmoderne gehören u.a. Alexandra Apfelbaum und Yasemin Utku.

Weitere Informationen:
https://ruhrmoderne.de

Städtebau der Normalität

Im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Städtebau der Normalität“ wurden 10 Wiederaufbauquartiere im Ruhrgebiet untersucht, die nicht dem damals üblichen Leitbild der „gegliederten und aufgelockerten Stadt“ entsprechen, sondern eher als dichte und kompakte Stadtquartiere realisiert wurden. An dem umfangreichen Buchprojekt sind Alexandra Apfelbaum mit Bochumer Quartieren und Yasemin Utku mit einem Wittener Quartier beteiligt.

Weitere Informationen:
Städtebau der Normalität

Verstärkung!

Ab sofort verstärkt uns David Bodarwé, neben seinem Studium im B.Sc. Raumplanung an der TU Dortmund, bei unseren Projekten als studentischer Mitarbeiter. Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung und das neue Gesicht in unseren Reihen – Herzlich Willkommen!

David Bodarwé ist ab sofort unter david.bodarwe@sds-utku.de zu erreichen.

Living the Region

Rhein-Main – die Region leben. Ideen und Ansätze zur Neugestaltung der Metropolregion sind in der Ausstellung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) Frankfurt vom 9. Juni bis 14. Oktober 2018 zu sehen. Ergänzend zur Ausstellung ist ein Katalog mit zahlreichen Beiträgen, u.a. von Yasemin Utku, erschienen.

Weitere Informationen zum Buch:
http://wasmuth-verlag.de/shop/architektur-stadtplanung/architekturtheorie-und-lehre/living-the-region/

Weitere Informationen zur Ausstellung:
http://www.dam-online.de/portal/de/Ausstellungen/

Ist das Baukultur, oder kann das weg?

Das BDA Montagsgespräch am 23. April 2018 thematisierte die auch in Köln wiederentdeckte Architektur aus der Zeit des Brutalismus. Was wird abgerissen, umgenutzt oder saniert?
Vorträge und Diskussionen im Domforum Köln mit Yasemin Utku, Prof. Dr. Riklef Rambow, Dr. Thomas Werner und Anke von Heyl.

Weitere Informationen:
https://www.koelnarchitektur.de/pages/de/news-archive/19489.htm
http://bda-koeln.de/events/bda-montagsgespraech-ist-das-baukultur-oder-kann-das-weg/

Im großen Maßstab: Riesen in der Stadt

Großstrukturen aus den 1960er und 1970er Jahren stehen unter Veränderungsdruck. Vielfach sind sie monofunktional angelegt und unzureichend städtebaulich mit ihrer Umgebung verzahnt. Gleichwohl prägen sie Stadträume, weisen oft eigene architektonische Qualitäten auf und sind Ausdruck ihres Entstehungskontextes. Erste Ansätze für einen neuen Blick auf dieses baukulturelle Erbe und das Weiterdenken von Großstrukturen sind in Band 7 der „Schriftenreihe Städtebauliche Denkmalpflege“ versammelt.

Yasemin Utku, Christa Reicher, Alexandra Apfelbaum, Martin Bredenbeck, Magdalena Leyser-Droste (Hg.): Im großen Maßstab: Riesen in der Stadt. Klartext-Verlag, 2017

Weitere Informationen:
https://klartext-verlag.de/programm/fachbuch/architektur/2663/im-grossen-massstab?c=215

Expeditionen Rosenberg und Werne

Auch in diesem Jahr bietet die VHS Bochum wieder „Stadtteilexpeditionen“ an, in deren Rahmen Bürger die Gelegenheit haben, sich am Beispiel ihres eigenen Wohnumfeldes mit Stadtplanung & Stadtentwicklung auseinandersetzen. Dabei werden historische Entwicklungen ebenso wie aktuelle Themen und die Besonderheiten des jeweiligen Stadtteils aufgegriffen und Möglichkeiten diskutiert, sich als Bewohner in Stadtentwicklungsprozesse einzubringen oder gar eigene Projekte zu initiieren.

Yasemin Utku ist gemeinsam mit Ulrike Gerhard und Horst Hücking als Dozentin im Rosenberg aktiv, während Tobias Frank und Florian Heinkel die Expedition Werne moderieren. Beide Veranstaltungen werden fotografisch von Gordon Howahl begleitet.

Weitere Informationen:
http://www.expedition-rosenberg.de/
https://expeditionwerne.wordpress.com/

Bürgerkonferenz Warstein

Im Zuge der Erarbeitung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes für die Stadt Warstein durch das IfR (http://www.ifr-regional.de/) findet am 07.03.2018 eine Bürgerkonferenz statt. In diesem Rahmen wird Stephan Gudewer an einer Bürgerdiskussion teilnehmen und aus der Arbeit an der Studie ‚Hausaufgaben: Bürgerschaftliches Engagement in alternden Einfamilienhausgebieten‘ berichten, die sds_utku gemeinsam mit InWIS für die Landesinitiative Stadtbaukultur NRW bearbeitet hat.

Weitere Informationen:
http://www.warstein.de/wirtschaft-wohnen/stadtentwicklung.html#c6731

 

Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde.

Das Europäische Kulturerbejahr 2018 ist gestartet und „Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde“ ist eines der Projekte, die von der Bundesregierung gefördert werden. Yasemin Utku wirkt im Rahmen Ihrer Tätigkeit an der TU Dortmund in diesem Projekt mit. Neben zahlreichen Aktivitäten im Ruhrgebiet zur Entdeckung und Auseinandersetzung mit Bauten und Anlagen der Nachkriegsmoderne geht es in dem Projekt auch um den fachlichen Austausch auf europäischer Ebene zum Umgang mit diesem baulichen Erbe.

Weitere Informationen:
https://www.bigbeautifulbuildings.de
https://www.bigbeautifulbuildings.eu

https://www.facebook.com/bigbeautifulbuildings/

https://www.sharingheritage.de

Danke!

Ein leuchtendes Jahr neigt sich dem Ende zu – 2017 war voll mit tollen Projekten, Erlebnissen und Begegnungen. Einen Überblick darüber, welche spannenden Aufgaben uns in diesem Jahr bewegt haben, hält unsere aktualisierte Projektseite bereit. Wir sagen DANKE und wünschen alles Gute für 2018!

Zukunft der Fläche Elisabethstraße/Bachstraße

Im Rahmen einer von Burgdorff Stadt und Die Urbanisten organisierten Bürgerwerkstatt wurde am 16.11.2017 intensiv über die Zukunft einer Fläche an der Ecke Elisabethstraße / Bachstraße im Düsseldorfer Stadtteil Unterbilk diskutiert. Etwa 60 Bürgerinnen und Bürger sprachen im Bürgersaal des Stadtteilzentrums Bilk an drei Thementischen unter den Überschriften „Wie Wohnen?“, „Zukunft“ und „Stadtraum“ über die Entwicklung des Grundstücks und des Stadtteils. Der Thementisch „Stadtraum“ wurde von Yasemin Utku und Stephan Gudewer moderiert.

Weitere Informationen: https://www.duesseldorf.de/

 

Wohnen und Leben in der Innenstadt – auch in Bochum !?

Die Gruppe BOLOG – Bochum im Dialog wurde von Bochumer Bürgerinnen und Bürgern gegründet, um einen Dialog zu Zukunftsfragen der Stadtentwicklung in Bochum anzustoßen. Die zukünftige Entwicklung der Innenstadt in Bochum ist dabei ein wichtiges Thema. Am Donnerstag den 30. November 2017 organisiert die Gruppe daher unter dem Titel „Wohnen und Leben in der Innenstadt – auch in Bochum !?“ in den Rottstraße 5 Kunsthallen Bochum eine Veranstaltung mit Ansichten und Gesprächen von und mit Henry Beierlorzer (Projektentwickler, Geschäftsführer Urbane Nachbarschaft Samtweberei, Krefeld), Katrin Coners (Vonovia, Leiterin Quartiersentwicklung Ruhrgebiet) und Burkhard Huhn (Stadt Bochum, Abteilungsleiter Stadtentwicklung und Wohnen). Moderiert wird der Abend von Achim Dahlheimer und Yasemin Utku.

Weitere Informationen: https://impulsebochum.wordpress.com/

Hausaufgaben – Gemeinsam für die Zukunft von Einfamilienhausgebieten

Wenn alternde Einfamilienhausgebiete eine Zukunft haben sollen, müssen Privatpersonen und kommunale Verwaltung an einem Strang ziehen: Privates Eigentum, private Verantwortung und privates Engagement müssen in eine Balance gebracht werden mit dem Auftrag der Daseinsvorsorge der öffentlichen Hand. In einer gemeinsamen Veranstaltung am 27.11.2017 im Caritas-Bildungszentrum in Dorsten wollen StadtBauKultur NRW und die Regionale ZukunftsLAND 2016 zusammen mit Stephan Gudewer und Yasemin Utku von sds_utku diese beiden Perspektiven zusammenbringen und ein Thema in den Mittelpunkt stellen, das nach allen Erfahrungen essentiell ist: Der Austausch auf Augenhöhe zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der kommunalen Verwaltung. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus der kommunalen Verwaltung und der Bürgerschaft.

Weitere Informationen und Anmeldung:  https://stadtbaukultur-nrw.de/

Expedition Wattenscheid – Häuser, Menschen, Nachbarschaften 

Das VHS-Seminar „Expedition Wattenscheid – Häuser, Menschen, Nachbarschaften“ widmet sich Wattenscheid aus Bürgerperspektive.  Im Oktober und November finden fünf Termine im Stadtteilbüro  statt, bei denen Bürger_Innen und Interessierte ihren Stadtteil mit neuen Augen kennenlernen können.

Start der Seminarreihe ist ein Stadtteilrundgang. Anschließend sollen die Bürger_Innen selbstgewählte Themen vertiefen. Der Kurs findet im Rahmen des Pilot-Projektes „Menschen, Häuser, Nachbarschaften“ der StadtBauKultur NRW, Volkshochschulen in NRW e. V. und der VHS Bochum statt. Die Seminare werden von Tobias Frank, Gordon Howahl und Florian Heinkel organisiert und moderiert.

Weitere Informationen: https://expeditionwattenscheid.wordpress.com/blog/  / Foto: Hans Blossey

Zurück zum urbanen Quartier! – BDA-Veranstaltung in Gelsenkirchen

Im Rahmen der BDA-Veranstaltungsreihe „Die Mischung machts – ein neues Gefühl von Stadt“ widmet sich die Veranstaltung am 10.10.2017 dem Stadtquartier Gelsenkirchen-Ückendorf. Mit der Nähe zur Innenstadt liegen einerseits ideale Standortbedingungen vor, andererseits prägen Leerstand und fragwürdige Vermietungskonzepte das Quartier. Die Stadterneuerung Gelsenkirchen fördert die Entwicklung des Quartiers und hat sich auf neue Wege begeben. Der BDA Gelsenkirchen möchte das bisher Erreichte präsentieren, reflektieren und einen Ausblick auf die noch zu leistenden Prozesse geben. Diskutieren werden u.a. Martin Harter (Stadtbaurat Gelsenkirchen), Helga Sander (Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen) und Ricarda Pätzold (Difu Berlin); moderiert wird die Veranstaltung von Yasemin Utku.

Weitere Informationen: http://bda-nrw.de/events/veranstaltungsreihe-die-mischung-machts-ein-neues-gefuehl-von-stadt/

Mit den Riesen auf Augenhöhe – Veranstaltungsreihe

Die Reihe „Mit den Riesen auf Augenhöhe“ porträtiert zehn Großbauten der 1960er und 1970er Jahre in ihrem städtebaulichen Kontext in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam ist den „Riesen“, dass sie in den vergangenen Jahren in der öffentlichen Diskussion standen und stehen; teilweise sind sie sogar vom Abriss bedroht.

In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen an den jeweiligen Standorten werden die Objekte im Herbst 2017 im Rahmen von Begehungen erkundet sowie deren Historie und aktuelle Entwicklungen mit Fachleuten diskutiert. Die Veranstaltungen werden von Alexandra Apfelbaum, Gudrun Escher und Yasemin Utku organisiert und durchgeführt. Anmeldungen über die örtlichen VHS.

Weitere Informationen zur Reihe und zur Studie: www.staedtebau-denkmalpflege.de

LutherLAB – Ideen für eine leerstehende Kirche

Eine leere Kirche in Bochum-Langendreer – eine Einladung zur Wunschproduktion! Welche Stadtteilaktivitäten oder gemeinsame (Misch-)Nutzungen wären hier denkbar und wünschenswert, wenn man mitbestimmen könnte? Im Planspiel am 6.10.2017 sind interessierte Stadtteilbewohner*innen eingeladen das am Beispiel der denkmalgeschützten Lutherkirche einmal durchzuspielen: Was wird gebraucht, welche Wünsche gibt es? Wofür wäre hier Raum? Wie könnte man die gemeinsame Nutzung organisieren?

Yasemin Utku wird das Planspiel gemeinsam mit der Denkmalpflegerin Saskia Schöfer durchführen.

Weitere Informationen: https://www.lutherlab.de/programm/planspiel-nachbarschaftsraum/

Der Architekt Bruno Lambart – Leben und Werk

Einer, der sich zu Beginn des Wiederaufbaus nach 1945 öffentlichen Bauaufgaben widmete, war der Architekt Bruno Lambart. Von Düsseldorf aus, wo er bis 1959 in einer Bürogemeinschaft mit Günter Behnisch arbeitete, plante und realisierte er Rathäuser, Bürgerszentren und Verwaltungsgebäude sowie Schul- und Hochschulbauten.

Alexandra Apfelbaum hat den Nachlass Bruno Lambarts umfassend erschlossen. Anhand von Plänen, Zeichnungen und Fotografien dokumentiert sie erstmals vollständig seine Bauprojekte zwischen 1949 und 1990 und hat damit ein beachtliches Nachschlagewerk geschaffen.

Das Buch ist im Verlag Kettler erschienen: https://www.verlag-kettler.de/programm/bruno-lambart

Gemeinsam auf den Weg machen

Nachdem das Marienviertel als Fallbeispiel in unserer Studie „Hausaufgaben: Bewohnerengagement in alternden Einfamilienhausgebieten“ (für die Landesinitiative Stadtbaukultur 2020) in den Blick genommen wurde, und wir Anfang des Jahres auch eine Ideenwerkstatt in dem Dorstener Stadtteil moderiert haben, hat Stephan Gudewer mit der Dorstener Zeitung über die Ergebnisse seiner Masterarbeit gesprochen, die er ebenfalls über das Marienviertel geschrieben hat.

Das Interview von Claudia Engel gibt es bei der Dorstener Zeitung.

Reportage „Unsere Art zu Wohnen“

In der Reportage-Reihe des WDR „Unser Westen“ rückt eine Folge das Thema Wohnen in den Mittelpunkt. Es wird ein unterhaltsamer Überblick über Wohnformen und Wohnmodelle in den unterschiedlichen Regionen des Landes Nordrhein-Westfalen gegeben. Yasemin Utku wurde eingeladen, einzelne Sequenzen dieser Reportage zu kommentieren.

Weitere Informationen: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/unser-westen/video-unsere-art-zu-wohnen-100.html

 

„Eventuell für Jahrhunderte gebaut“

Das Marler Rathaus steht als innovatives Beispiel deutscher Nachkriegsmoderne stellvertretend für eine Vielzahl öffentlicher Bauten, die im Geiste der Zeit errichtet wurden. Die Frage, wie erhaltenswert Gebäude dieser Epoche sind, ist heute drängender denn je. Rund 50 Jahre nach Fertigstellung des Rathauses soll das Buch einen Beitrag zum derzeit geführten Diskurs liefern. Alexandra Apfelbaum hat das Buch (gemeinsam mit Moritz Kappen) herausgegeben und Yasemin Utku hat dafür einen Artikel verfasst.

Weitere Informationen: www.verlag-kettler.de/programm/eventuell-fur-jahrhunderte-gebaut

Bürgerbeteiligung in der Denkmalpflege

Das Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien veranstaltet in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege am 28. Juni 2017 einen Expertenworkshop zum Thema „Bürgerbeteiligung in städtebaulicher Denkmalpflege und Stadtentwicklung“ in Bamberg. Yasemin Utku ist zur Teilnahme an diesem Workshop eingeladen, um über „Wahrnehmungs- und Bewertungsstrategien des baukulturellen Erbes am Beispiel baulicher Großstrukturen der 1960er und 70er Jahre“ zu sprechen.

Weitere Informationen: www.uni-bamberg.de/kdwt

Mit den Riesen auf Augenhöhe

Viele baulichen Großstrukturen der Nachkriegsjahre stehen vor einem umfassenden Wandel, weil sie den funktionalen Anforderungen nicht mehr gerecht werden oder inzwischen sanierungsbedürftig sind. Dass dabei oft auch ein Abbruch der Bauten und Anlagen in Erwägung gezogen wird, ist Grund genug sich mit den Riesen auf Augenhöhe auseinanderzusetzen. Nach der Fertigstellung der gleichnamigen Studie, die sich mit 10 Beispielen in NRW beschäftigt hat, folgt ab Herbst eine dezentrale Veranstaltungsreihe in Kooperation mit den Volkshochschulen vor Ort. Das Projekt bearbeiten Alexandra Apfelbaum und Yasemin Utku gemeinsam mit Gudrun Escher für die Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege.

Weitere Informationen: www.staedtebau-denkmalpflege.de

Dachgenossenschaft „Ko-Operativ“ eG NRW i. Gr.

Aus der Tagung „Dachgenossenschaft – eine neue Trägerstruktur für Wohn- und Quartiersprojekte in NRW“ ging am 28. Oktober 2016 die Ko-Operativ eG NRW (i.Gr.) als Dachgenossenschaft für gemeinschaftliche, nachbarschaftliche, soziale Wohnprojekte und Stadtteilinitiativen hervor. Ziel ist es den Gründungs- und Verwaltungsaufwand für Initiativen durch Zusammenschlüsse zu reduzieren sowie den Informationsaustausch und die Vernetzung zwischen den Projekten zu befördern. Gleichzeitig soll eine weitgehende Unabhängigkeit in den Projekten gesichert werden. Die erste Generalversammlung fand am 12. Mai 2017 in Bochum statt. Yasemin Utku ist im Vorstand der Dachgenossenschaft aktiv.

Weitere Informationen: www.kooperativ-eg-nrw.de

Wettbewerb „John-Lennon-Platz“ in Oberhausen

Infolge aufgegebener Nutzungen soll der Bereich des in Alt-Oberhausen gelegenen „John-Lennon-Platzes“ teils bebaut und mit neu gestalteten öffentlichen Freiflächen versehen werden. Aufbauend auf die Ergebnisse von zwei Planungswerkstätten wurde dazu ein Investorenwettbewerb ausgelobt. Die Jury zur Entscheidung des Wettbewerbs tagte unter dem Vorsitz von Yasemin Utku am 4. Mai 2017 in Oberhausen.

Weitere Informationen: Stadt Oberhausen / Luftbild: Regionalverband Ruhr, CC BY-NC-SA 4.0

Artikel „The desert is alive“

In der Diskussion um die Zukunft von Einfamilienhausgebieten aus den 1950er bis 1970er Jahren reichen die vermuteten Perspektiven von dramatischen Leerstandsszenarien bis hin zum weitgehenden Vertrauen in die Selbstregelung des Marktes. Es ist jedoch abzusehen, dass nicht alle Gebiete aus dieser Zeit einen problemlosen Generationenwechsel vollziehen werden. In der Struktur und der Zusammensetzung der Gebiete zeichnen sich Umbrüche und damit auch neue Herausforderungen ab. Gleichzeitig sind mit diesen Umbrüchen aber auch Chancen verbunden, die sich insbesondere aus der Bewohnerschaft in den Einfamilienhausgebieten ergeben. Vor diesem Hintergrund haben sich Stephan Gudewer und Yasemin Utku mit dem Bewohnerengagement in alternden Einfamilienhausgebieten auseinandergesetzt und kommen in Ihrem inzwischen auf Englisch erschienenen Artikel zu dem Schluss: Die Wüste lebt!